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Nationaler Kinderrheuma-Fachkongress

Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie richtet Fachkongress der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) aus

 

Prof. Haas eröffnet den GKJR-Kongress

Kongresseröffnung durch 
Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas

Claudia Zolk spricht ein Grußwort

Grußwort von Claudia Zolk,
2. Bürgermeisterin Garmisch-P.

Jan Dreher Vorstand Diakonieverein Belin-Zehlendorf

v.li. Jan Dreher, Vorstand Diakonieverein
Berlin-Zehlendorf e.V., mit Prof. Dr. med.
Johannes-Peter Haas

Vom 12. bis 15. März fand die kinderrheumatologische Tagung mit rund 200 Teilnehmenden, 40 Referent*innen aus dem In- und Ausland sowie 20 Industrie-Ausstellenden im Hotel Badersee in Grainau statt. 

Professor Dr. med. Johannes-Peter, Chefarzt des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie, begrüßte als Kongresspräsident der kinderrheumatologischen Fachtagung, die zahlreichen Teilnehmer*innen. Erstmals wurde auch diese GKJR-Tagung als Hybridveranstaltung durchgeführt. Unter den ca. 40 Vortragenden waren Referent*innen aus den USA, England, Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland. Die Fachtagung widmete sich den aktuellsten Themen zu Forschung und Therapie bei kinderrheumatologischen Erkrankungen. Daneben gab es verschiedene Sessions, mit Schwerpunktthemen dazu auch Praxis-Workshops für Ultraschall- und Gelenksuntersuchungen, Entspannungs- und Imaginationstraining sowie die Vorstellung der Fachweiterbildung ‘Rheumanurse in der Pflege’. Für Kinderrheumatolog*innen, aber auch für die bei einer Rheumabehandlung unterstützenden nicht medizinischen Professionen, den „Allied-health professionals“, hielt das viertägige Programm insgesamt vierundzwanzig hochkarätig besetzte Veranstaltungen und Programmpunkte bereit.

„An unserer Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen wird die Welt mit Kinderaugen gesehen. … Das Thema Kinderrheuma mag vielleicht mit Blick auf Krankheiten im deutschen Sprachgebiet nicht die größte Aufmerksamkeit finden. Doch bis zu 25.000 Kinder und Jugendliche sind rheumatologischen Erkrankungen betroffen. Diese Zahl entspricht nicht ganz genau der Einwohnerzahl des Marktes Garmisch-Partenkirchen, veranschaulicht aber deutlich, dass es nicht nur ein paar wenige sind, die mit den Erkrankungen zu tun haben. Nimmt man dann noch die Eltern und Familien hinzu, ist es doch eine stattliche Zahl,“ so Landrat Anton Speer in seinem schriftlichen Grußwort anlässlich der Fachtagung. Claudia Zolk, 2. Bürgermeisterin der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen, und Jan Dreher, Vorstand des evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf, hielten bei der Kongresseröffnung weitere Grußworte.

Chefarzt Professor Dr. med. Johannes Peter Haas konstatierte in seiner Begrüßungsrede: „Was vor über 30 Jahren als Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie mit 40 Gründungsmitgliedern begann, hat inzwischen die Entwicklung zu einer beachtlichen und beachteten Fachgesellschaft- der GKJR – genommen. Einen besonderen Aspekt legen wir im Garmischer Therapiekonzept auf die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Deshalb haben wir auch ein Programm … für all die Profis aus nichtärztlichen Berufen gestaltet, die uns bei unserer täglichen Arbeit unterstützen. Eine weitere Besonderheit wird ein intensiver Dialog mit Patient*innen sein, bei dem wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Behandlungszielen besser kennen lernen wollen.“

Die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie wurde an diesem Abend an Frau Martina Niewerth verliehen. Die Laudatio hielt Prof. Dr. med. Kirsten Minden. Prof. Dr. med. Klaus Tenbrock, GKJR-Präsident; bedankte sich ebenfalls für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie

Mission
Die GKJR fördert als wissenschaftliche Fachgesellschaft die Versorgung der Patient(Inn)en, Aus- und Weiterbildung in der Kinderrheumatologie, sowie Forschung, Diagnostik und Therapie aller im Kindes- und Jugendalter auftretenden rheumatischen Erkrankungen. Sie widmet sich der Verbreitung neuer Erkenntnisse.

Weitere Aufgaben und Ziele
Die GKJR ist die Fachgesellschaft der Kinderrheumatolog(Inn)en in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Sie arbeitet eng mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und der Kinderrheuma Stiftung Sabine Löw zusammen. Als besondere Aufgabe betrachtet sie die interdisziplinäre multimodale Therapie. Sie beschäftigt sich mit der Förderung der Lebensqualität, Teilhabe und Rehabilitation rheumakranker Kinder und Jugendlicher. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.gkjr.de