Startschuss ins Berufsleben

|   Rheuma Zentrum
Der neue Jahrgang der Pflegeausbildung mit den Schul- u. Träger-Verantwortlichen der Berufs- fachschulen

36 junge Erwachsene wurden herzlich zum Beginn ihrer Pflegeausbildung in den Räumlichkeiten der Berufsfachschulen für Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege begrüßt. Darunter sind 24 angehende Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, sowie 12 Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen.

DEUTSCHES ZENTRUM FÜR KINDER- & JUGENDRHEUMATOLOGIE GARMISCH-PARTENKIRCHEN und KLINIKUM GARMISCH-PARTENKIRCHEN

In seiner Begrüßungsrede betonte der Ärztliche Direktor des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie, Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas, welch wichtigen Stellenwert der Pflegeberuf in der heutigen Zeit hat: „Auch wenn Sie die letzten ihrer Art vor dem Beginn der generalistischen Pflegeausbildung im nächsten Jahr sind; es ist kein Beruf der ausläuft. Im Gegenteil, Sie werden nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Ausbildung sehr gefragt sein!“ Haas, der selber auch als Dozent in der Krankenpflegeschule tätig ist, gab den Schülern zum Abschluss seiner Rede noch einen gut gemeinten Rat mit auf den Weg: „Wir werden die nächsten drei Jahre hier zusammen verbringen. Nutzen Sie die Zeit, bleiben Sie neugierig und fragen Sie uns Löcher in den Bauch!“

Stellvertretend für den Geschäftsführer des Klinikums Garmisch-Partenkirchen Bernward Schröter hieß die stellvertretende Pflegedirektorin Monika Schilling die neuen Auszubildenden herzlich willkommen. Sie erinnere sich noch ganz genau, wie sie vor vielen Jahren an selber Stelle stand. Sie und auch die ganze Pflegedirektion haben immer ein offenes Ohr für die Pflegeschüler*innen.

Abschließend wünschte der Schulleiter der Krankenpflegeschulen Thomas Abold, stellvertretend für alle Lehrkräfte, den Schülern einen guten Start ins Berufsleben. Er freue sich darauf, die Auszubildenden bei ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu begleiten. Dem schloss sich Heidi Rummel an. Als kommissarische Pflegedienstleitung freue sie sich darauf, den einen oder anderen Auszubildenden auf Station wieder zu treffen.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten der Berufsfachschule und einem Gruppenfoto stand ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm. Bei Kaffee und Kuchen hatten die Auszubildenden die Möglichkeit, sich untereinander besser kennen zu lernen und mit ihren Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.

In den kommenden drei Jahren werden die Schüler*innen neben den theoretischen Lehrinhalten einen umfangreichen und vielseitigen Einblick in Bereiche der stationären Versorgung erhalten und so zu einem wichtigen Teil der medizinischen Versorgung der Bevölkerung beitragen.

Seit 2004 bildet das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie ihren Pflegenachwuchs gemeinsam an den Berufsfachschulen für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege aus. Auch in Zukunft werden hier die Schülerinnen und Schüler eine umfassende Pflegeausbildung erhalten. Ab 2020 werden die Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zu einer generalistischen Ausbildung zusammengelegt. So wird der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising die Träger der Schulen ergänzen. In der Ausbildung zum Pflegefachmann/-frau müssen sich die Schülerinnen und Schüler erst im letzten Drittel der Ausbildung entscheiden, in welche Richtung sie sich spezialisieren wollen.

Zurück