St. Martins-Fest in der Rheuma-Kinderklinik

|   Rheuma Zentrum
leckere Martins-Gänse
FSJ-Mitarbeiterin Lina hat die Gänse mit eingepackt
ein voller Wagen für alle Patient*innen

Auch in diesem Jahr gab es für alle Patienten eine leckere Martins-Gans auf den Stationen

Auch wir in der Klinik feiern das St. Martins-Fest und wollen mit der Geschichte von St. Martin zum Nachdenken anregen… 

Die Legende von St. Martin
Hast du schon einmal gesehen, wie schön die Sterne am Himmel leuchten. Unter diesem Sternenhimmel hat sich vor mehr als 1600 Jahren ein besonderes Ereignis zugetragen. Es ist ein kalter Winterabend. Der Soldat Martin hat den ganzen Tag gearbeitet und ist schon müde. Aber er hat den Befehl erhalten, sofort eine wichtige Botschaft in die nächste Stadt zu bringen. Er geht zu seinem Pferd und sattelt es. Obwohl es so bitter kalt ist, muss Martin sich auf den weiten Weg machen. Sie ritten durch die klirrend kalte Nacht. Der Wind treibt eisigen Regen um die Häuser, dass es nur so heult und saust. Die Wege und Straßen sind verlassen. Die Menschen haben sich in ihre warmen und gemütlichen Häuser zurückgezogen. Bei so einem Wetter ist niemand gerne unterwegs. Martin zieht seinen warmen Soldatenumhang fester um seinen Körper. Er ist froh, dass er diesen dicken warmen Mantel hat. Endlich sieht er in der Ferne die Lichter der Stadt. Martin war kurz vor dem Stadttor angekommen. Plötzlich wurde sein Pferd unruhig. Martin zieht die Zügel an und steigt ab. Da erkennt er einen armen Mann, der am Boden kauert. Er friert und zittert am ganzen Leib. Bittend hebt er die Hand. Martin möchte helfen. Er sieht seinen warmen roten Mantel. Da überlegt er nicht lange. Er zieht sein Schwert und teilt seinen Umhang in der Mitte durch. Dann reicht er eine Hälfte dem Bettler. „Da nimm, das wird dich wärmen!“ Der arme Mann hüllt sich sofort in den warmen Mantel ein. Noch ehe er Martin dafür danken kann, ist dieser schon weiter geritten. Martin überbrachte seine Nachricht und legte sich schlafen. Da hatte er einen wundersamen Traum. Im Traum sieht er Jesus. Er trägt das rote Mantelteil das Martin dem Bettler gegeben hatte. Jesus spricht: „Martin, das hast du gut gemacht! Was du den ärmsten Menschen schenkst, das hast du mir geschenkt!“ Darüber dachte Martin nach und beschloss von diesem Tag an, den Menschen zu helfen, wo immer er konnte. Und noch heute treffen sich die Menschenkinder unter dem gleichen Sternenhimmel wieder. Sie tragen bunte Lichterlaternen durch die dunkle Nacht. Sie erinnern daran, dass es durch die Hilfe von Sankt Martin ein wenig heller und wärmer wurde. 

Teilen und für andere „da sein“ ist gerade in diesen besonderen Zeiten so wichtig. Da ist es gut immer wieder links und rechts zu schauen wie es unseren Mitschüler*innen, Arbeitskolleg*innen, Nachbarn, Freund*innen und in unserer Familie so geht. Was braucht der andere, was tut ihm gut, wie kann ich etwas helfen? Lasst uns miteinander teilen und für andere da sein, wann immer es nötig und möglich ist. Wir wünschen allen ein frohes St. Martins-Fest!

 

 

 

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