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Rheumastationen

Auf sechs Stationen…

 

……mit insgesamt 110 Betten behandeln wir rheumakranke Kinder und Jugendliche. Am häufigsten handelt es sich um die verschiedenen Beginn- und Verlaufsformen der juvenilen idiopathischen bzw. chronischen Arthritis einschließlich der juvenilen Psoriasisarthritis und der HLA-B27-assoziierten Arthritiden.

siehe Indikationen


Hinzu kommen Infektionsausgelöste Gelenkerkrankungen wie Arthritis bei Borreliose (= die durch Zecken übertragene „Lyme-Arthritis“), Arthritiden im Rahmen von Streptokokkenerkrankungen oder nach Darminfektionen, z.B. durch Salmonellen oder Yersinien. Einen wichtigen Schwerpunkt in Diagnostik und Therapie bilden schließlich die Kollagenosen wie systemischer Lupus erythematodes, die Vaskulitiden, z.B. das Kawasakisyndrom, sowie seltene Erkrankungen wie die periodischen Fiebersyndrome. Besondere Beachtung finden auch Krankheitsbilder, bei denen Schmerzen des Bewegungsapparates im Vordergrund der Erkrankung stehen und für die wir seit April 2003 eine eigene Station betreiben.

siehe Schmerztherapie Station 6


Für akute, ggf. auch mit Fieber einhergehende rheumatische Erkrankungen ist die Station 5 vorgesehen. Weitere stationsbezogene Spezialisierungen ( - Jugendliche, Kollagenosen) werden derzeit entwickelt.

 

Befunde und Verlaufsbeobachtungen werden seit Jahrzehnten systematisch dokumentiert und archiviert. Die umfangreiche Dokumentation von > 10.000 Patienten bildet die Grundlage für die Forschungsarbeit der Klinik.

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Zum Garmischer Therapiekonzept…

 

…gehören der ärztliche und pflegerische Bereich, die Physio- und Ergotherapie, der soziale und psychologische Dienst. Abgerundet wird das Gesamtkonzept durch Patientenschulungen, aber auch durch das spezielle Angebot der Klinikschule, wobei erlernt werden kann, wie der Schulalltag mit rheumatischer Erkrankung zu bewältigen ist und was besonders beachtet werden muss. Nur durch die enge Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche kann ein optimales Therapieergebnis erzielt werden. Zum Gelingen tragen Visiten und Teambesprechungen zur Diagnosesicherung und Aufstellung des Therapieplanes, Bewertung der Laborergebnisse und der von den Funktionsabteilungen gelieferten Befunde bei. Dazu gehören neben Röntgen- und Sonografie- einschließlich Herzultraschallbefunden auch die Lungenfunktionsdiagnostik, EKG und EEG, die Gastro- und Koloskopie sowie bei Bedarf auch Gewebsbiopsien. Die Eltern werden in die Behandlung einbezogen und ebenso wie die betroffenen Kinder und Jugendlichen eingehend informiert und eventuell als Co-Therapeuten geschult.

siehe Garmischer Therapiekonzept

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In der Abeilung für Physiotherapie…

 

…wurde ein spezielles Therapiekonzept für die juvenilen idiopathischen Arthritiden und verwandten Erkrankungen wie Kollagenosen entwickelt. Krankengymnastinnen, Ergotherapeutinnen, Masseur und Bademeister wirken zusammen und ergänzen sich. Vor- wiegend werden Einzelbehandlungen durchgeführt, wo angebracht, auch Gruppentherapien. Wenn erforderlich, werden bewährte Geräte wie der „Schlingenkäfig“ und moderne Apparate wie die „Motorschiene“ eingesetzt und neben der Thermotherapie auch Elektro- und Ultraschalltherapie sowie Behandlungen im Therapieschwimmbad vorgenommen.

siehe Physiotherapie

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In der psychologischen und sozialen Betreuung …

 

...stehen außer den Ärzten auch Psychologen als Ansprechpartner im Klinikalltag und bei Konflikten zur Verfügung. Der Sozialdienst berät und unterstützt Patienten und Eltern bei sozialrechtlichen, schulischen und persönlichen Fragen und Problemen.Im Freizeitbereich wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten, die eigene Aktivität und Kreativität zu entfalten. Die Villa Kunterbunt, nahe der Klinik, dient Eltern und Patienten als Treffpunkt, für Eltern auch als Übernachtungshaus. Hier finden zudem Veranstaltungen statt, und es wird gemeinsam gespielt, gewerkelt, gekocht, geredet und vom Klinikalltag entspannt. Eine enge Zusammenarbeit mit den Elternkreisen der Deutschen Rheuma-Liga besteht seit ihrer Gründung.

siehe Sozialdienst

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Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie

 

Gehfeldstraße 24

D-82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel: +49 (0)8821-701-0

Fax: +49 (0)8821-73916

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