Rheumastationen

Auf unseren Rheumastationen behandeln wir in erster Linie Kinder und Jugendliche mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Dazu gehören die verschiedenen Formen der juvenilen idiopathischen Arthritis, der häufigsten rheumatischen Erkrankung im Kindesalter. Hinzu kommen  Gelenkerkrankungen im Rahmen von Infektionen wie Arthritis bei Borreliose (= die durch Zecken übertragene „Lyme-Arthritis“), Arthritiden nach Streptokokkenerkrankungen,nach Darminfektionen durch Salmonellen oder Yersinien oder nach anderen bakteriellen oder viralen Infektionen.

Auf unseren Rheumastationen besteht auch eine umfangreiche Erfahrung in Diagnostik und Therapie von entzündlichen Bindegewebserkrankungen, Kollagenosen genannt. Dazu gehören der systemische Lupus erythematodes, die juvenile Dermatomyositis, das Sjögren-Syndrom sowie Mischkollagenosen. Auch die entzündlichen Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden) gehören zu unseren Behandlungsschwerpunkten. In den letzten Jahren gewinnen die sogenannten autoinflammatorischen Syndrome (auch Fiebersyndrome genannt) an Bedeutung in der Kinderrheumatologie. Hier können wir auf unseren Rheumastationen auf viel Erfahrung in moderner Diagnostik und Therapie zurückgreifen.

Nicht zuletzt bieten wir auch die Behandlung von nicht entzündlichen Gelenks- und Muskelerkrankungen an wie z.B. Skelettdysplasien oder verschiedene orthopädische Krankheitsbilder.

Befunde und Verlaufsbeobachtungen werden seit Jahrzehnten systematisch dokumentiert und archiviert. Die umfangreiche Dokumentation von mehr als 10.000 Patienten bildet die Grundlage für die Forschungsarbeit der Klinik.

Für akute, ggf. auch mit Fieber einhergehende rheumatische Erkrankungen sind die Stationen vorbereitet.

 Befunde und Verlaufsbeobachtungen werden seit Jahrzehnten systematisch dokumentiert und archiviert. Die umfangreiche Dokumentation von mehr als 10.000 Patienten bildet die Grundlage für die Forschungsarbeit der Klinik.

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