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Herzlich willkommen auf der Station für SchmerztherapieSchmerzSeit April 2003 behandeln wir mit einem multimodalen Therapiekonzept auf unserer Station für Schmerztherapie chronische Schmerzpatienten. Bei der Erkrankungssymptomatik stehen starke Schmerzen am Bewegungsapparat im Vordergrund. Der Alltag der Kinder und Jugendlichen wird durch den Schmerz fulminant beeinträchtigt. Die Schmerzsymptomatik drängt die Kinder aus ihren täglichen Aktivitäten, Schulbesuche werden zur Qual, Berufsausbildungen müssen abgebrochen werden. AuswirkungDurch die folgende soziale Isolation wird der Leidensdruck bei dem betroffenen Kind oder Jugendlichen erhöht. Schlaflosigkeit und Schwindel sind häufige Begleiterscheinungen. Die Schmerzsymptomatik betrifft bald die gesamte Familie, die nun in ihrem Bewegungsradius limitiert wird. Von aufkommenden finanziellen Belastungen ist dabei ganz zu schweigen. HäufigkeitDie Schmerzverstärkungssyndrome nehmen in den letzten 10 Jahren stetig zu. Zahlen der Rheumakliniken für Erwachsene und unsere eigene Erfahrung zeigen, dass Patienten mit Schmerzverstärkungssyndromen mittlerweile die drittgrößte Patientengruppe in rheumatologischen Spezialkliniken sind. Diesen Zahlen steht eine deutliche fachspezifische Unterversorgung im stationären Bereich gegenüber. Ziele der Station für SchmerztherapieDa uns die nachfolgenden Probleme der Schmerzsymptomatik mit
am Herzen liegt, haben wir unser Angebot diesbezüglich mit unserer Spezialstation seit April 2003 erweitert. ThemenbereicheWir befassen uns vordergründig mit chronischen Schmerzverstärkungssyndromen, seltener werden auch akute Schmerzen therapiert.
Die chronischen Schmerzverstärkungssyndrome kann man in die lokalisierten und generalisierten Formen unterteilen.
Lokalisiert sind das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS I, mit seinen Synonyma: sympathische Reflexdystrophie, Morbus Sudeck, Kausalgia), das neben stärksten lokalisierten Schmerzen auch trophische Gewebsveränderungen ausweist.
Weiterhin können bei Kindern auch einzelne lokalisierte Schmerzpunkte auftreten, die massiv schmerzen ohne einen objektivierbaren Befund zu zeigen.
Die generalisierte Form mit wechselnden Schmerzen am ganzen Körper und vegetativer Begleitsymptomatik wie Müdigkeit, Kopfschmerz und Bauchschmerz wurde früher als juveniles Fibromyalgiesyndrom oder Weichteilrheumatismus bezeichnet. Sie macht zahlenmäßig den größeren Teil der Patienten aus.
Akute Schmerzen sehen wir bei aktiver Arthritis, bei systemischen rheumatischen Erkrankungen, oder bei invasiven Eingriffen z.B. postoperativ. BehandlungsstrategienUnsere Behandlungsstrategien werden individuell gestaltet und beziehen sich auf die jeweilige Symptomatik des einzelnen Patienten. Die komplexe Schmerzproblematik mit bio-psycho-sozialer Auswirkung erfordert immer ein multidisziplinäres Therapieprogramm, bei der der Patient und die Familie den Mittelpunkt bilden.
Auf unserer Station arbeitet ein Team von Therapeuten in einem multidisziplinären Netzwerk.
Angeboten werden:
AussichtEine Befragung von 240 unserer Patienten zeigt eine hohe Akzeptanz unseres Therapieangebotes. So hoffen wir mit unserer Station für Schmerztherapie weiterhin, den oft verzweifelten Patienten und Familien besser helfen zu können. Stellvertretend für das Schmerzteam ist die Ansprechpartnerin: Oberärztin Frau Dr. Renate Häfner
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Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
Gehfeldstraße 24 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Tel: +49 (0)8821-701-0 Fax: +49 (0)8821-73916
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