03.02.2017

Kinderrheumatologisches Symposium

Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie veranstaltet 42. Symposium für Rheuma-Experten


Kinderrheuma-Symposium in der Rheuma-Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen

Rheuma-Experten im Gespräch: v.li. Priv. Doz. Dr. med. Thekla von Kalle (Stuttgart), Chefarzt Rheuma-Kinderklinik Prof. Dr. med. Johannes Peter Haas, Dr. med. Anton Hospach (Stuttgart)

Kinderrheuma-Symposium mit ‚Rheuma-Puzzle‘
Mit über 200 Teilnehmern aus dem In- und Ausland war das 42. kinderrheumatologische Symposium des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie wieder ein erfolgreicher Fachkongress für die Rheumawelt. Durch zahlreiche Fachvorträge hochrangiger Rheuma-Experten sowie das Angebot von Praxis-Workshops aus dem Rheuma-Alltag, ist das Januar-Symposium inzwischen zu einer Pflichtveranstaltung für Kinderrheumathologen avanciert. Konsensusgespräche zu Leitlinien und Therapieprotokollen der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) haben 2016 das Programm erweitert. „Gerade der interdisziplinäre fachliche Austausch sowie die jahrelange enge Zusammenarbeit der Kinder- und Erwachsenenrheumatologen, sind für dieses Symposium bezeichnend.“ so der ärztliche Direktor des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie, Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas. Immer noch ist Kinderrheuma mit seinen weit über einhundert verschiedenen Krankheitsbildern eine schwierige Ausschlussdiagnose. Besonders interessant ist deshalb für alle Kongressteilnehmer das Seminar der ‚lehrreichen Fälle‘. „Wir bitten um sachdienliche Hinweise und Ihre Mithilfe“, mit diesen Worten leitete Oberärztin Dr. Renate Häfner das Rheuma-Puzzle vier komplizierter Patienten-Fälle ein. Viele aber nicht alle 'Rheuma-Rätsel' konnten an diesem Wochenende gelöst werden. Ein Grund mehr für die Rheuma-Fachwelt sich auch nächstes Jahr wieder zum kinderrheumatologischen Symposium in Grainau einzufinden.