02.07.2018

Ironman Finisher 2018 für die Rheuma-KIDS in Garmisch-Partenkirchen

Unglaubliche Leistung von Christoph Selbach bei der Ironman Roth Challenge 2018 zur Unterstützung des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie


Ironman-Finisher Christoph - auf der Zielgeraden

Ironman-Finisher Christoph - Zieleinlauf

Ironman-Finisher Christoph - Sieg für die Rheuma-KIDS!

Ironman-Finisher Christoph - mit dem Unterstützer-Jubel-Team aus der Klinik

Ironman-Finisher Christoph - auf der Strecke entlang des Kanals

Ironman-Finisher Christoph - als Geschenk gibt es einen Auto-Tür-Magneten mit dem Logo der Ironman-Hilfe-Kinderrheuma

Am vergangenen Wochenende startete der selbst an Rheuma erkrankte Triathlet Christoph Selbach bereits zum dritten Mal über die Volldistanz bei einem Ironman-Triathlon. Angesagt war in diesem Jahr die Challenge 2018 in Roth (Mittelfranken). Bei idealen Bedingungen ging der Ausnahmeathlet im Rahmen seiner 6. Spendenrunde erneut für sein Spendenprojekt "Ironman-Hilfe-Kinderrheuma" auf die Strecke. Mit der fantastischen Zeit von 11 Stunden, 25 Minuten kam der Finisher überglücklich in's Ziel. Vor Ort wurde Selbach lautstark und kräftig durch die "Klinik-Mannschaft" unterstützt. Die Mitarbeiter verteilten sich entlang der Strecke immer wieder an mehreren Positionen und konnten so IHREN Ironman ständig  anfeuern und motivieren. Mit dem Ironman-Banner und Garmischer-Kuhglocken wurde Selbach auf der Final-Runde im Stadion ins Ziel begleitet. Noch ist die Spendenrunde nicht geschlossen. Schon jetzt hat Selbach über 12.691 € in diesem Jahr für sein Projekt gesammelt.

Auch Triahtlet Alexander Koerfer war in Roth mit dabei und sammelte durch seinen Start für die "Ironman-Hilfe-Kinderrheuma" schon über 600 Euro.

Seit 2012 unterstützt der rheumakranke Triathlet Christoph Selbach mit seinem ‚Ironman Spendenlauf‘ www.ironman-hilfe-kinderrheuma.de das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie. Inzwischen hat Selbach die fantastische Summe von über 94.615,88 € Euro für die Rheuma-Kids in der Klinik gespendet. Die gesamte Spendensumme des Ironman-Projekts wird für die 3D-Bewegungsanalyse an Europas größter Kinderrheuma-Fachklinik eingesetzt. Seit 2015 ist Selbach offizieller „Kinder-Rheuma-Pate“ der Klinik im Bereich „Sport bei Kindern mit Rheuma“

Im Jahr 2009 erkrankte Selbach an Rheuma (Rheumatoide Arthritis). Seit dem Tag als er von seiner Krankheit erfuhr, ist Christoph Selbach sportlich aktiv. Angefangen mit dem Laufen, dann Radfahren und nun in der Disziplin Triathlon – denn Sport tut ihm gut. Mit intensiver Physio- und Sporttherapie hat sich der rheumakranke Triathlet wieder zurück in’s Leben gekämpft. Mit seinen sportlichen Aktivitäten und seinem Spendenlauf-Projekt ‚Ironman-Hilfe-Kinderrheuma‘ ist Christoph Selbach inzwischen zu einem Botschafter für rheumakranke Kinder- und Jugendliche geworden.
Mehr Informationen unter: www.ironman-hilfe-kinderrheuma.de

3D-Bewegungsanalyse

Die 3D-Bewegungsanalyse an Europas größter Kinderrheuma-Fachklinik ist derzeit das einzige Labor in Deutschland, das sich speziell der 3-dimensionalen Erforschung funktioneller Bewegungen von Patienten mit JIA widmet. Über 800 Bewegungsanalysen an Rheumapatienten wurden bisher durchgeführt. Die hier gewonnenen Daten dienen zur individuellen Diagnostik, als Basis zur allgemeinen Therapieplanung, für die Entwicklung gezielter Sport-und Fitnessprogramme sowie für wissenschaftliche Analysen.

Das zugrunde liegende Ziel jedes dieser Arbeitsbereiche ist, die Funktionalität rheumakranker Kinder und Jugendlicher weiter zu verbessern und die Alltagsbeschwerden zu minimieren.

Kinderrheuma

Kindliches Rheuma ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung, die medizinisch als „juvenile idiopathische Arthritis“ (JIA) bezeichnet wird. Die entzündeten Gelenke verursachen den Kindern Schmerzen, so dass es zu Schonhaltungen kommt. Außerdem verändern sich die Gelenksflächen und –kapseln und damit die Gelenksbeweglichkeit. Das muskuläre Kräfteverhältnis an den betroffenen Gelenken verändert sich. Bei Kindern bilden sich in kurzer Zeit Fehlstellungen aus. Diese können auch weiter bestehen, wenn die Gelenkentzündungen durch eine erfolgreiche medizinische Behandlung ausgeheilt sind. Deshalb ist neben der fachgerechten Behandlung mit Medikamenten auch eine Behandlung durch Krankengymnastik und Ergotherapie sehr wichtig.