27.04.2018

Firma bpd spendet 2.500 €

Großzügige Spende für Rheuma-Kinderklinik und Zentrum für Schmerztherapie zur Finanzierung der pferdegestützten Therapie


Gemeinsame Spendenübergabe v.li.: Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas, Samira Akhlagi Fa. bpd Niederlassungsleiterin, Dr. Lea Höfel sowie Patientinnen

 Die Firma BPD Immobilienentwicklung GmbH ist in Garmisch-Partenkirchen nicht nur im Bauwesen tätig, sondern engagiert sich auch ganz bewusst für chronisch erkrankte Kinder- und Jugendliche. Mit einer Spende in Höhe von 2.500 € unterstützt BPD das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie sowie das Zentrum für Schmerztherapie junger Menschen in Garmisch-Partenkirchen. Finanziert wird damit die pferdegestützte Therapie, die im Rahmen des multimodalen Therapiekonzeptes durchgeführt wird. Niederlassungsleiterin Samira Akhlaghi informierte sich bei der Spendenübergabe vor Ort persönlich über den Einsatz der Gelder. „Seit dem ersten Kennenlernen der Verantwortlichen war für uns klar, dass wir uns hier sinnvoll und intensiv engagieren möchten. Deshalb werden wir auch in den kommenden Jahren die Zusammenarbeit fortsetzen und freuen uns, somit möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zu helfen.“ – so die Verantwortliche Frau Akhlaghi. Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes-Peter Haas und Therapeutin Dr. Lea Höfel freuten sich sehr über die großzügige Unterstützung der Pferdepädagogik.

 

 

 

Zur Pferdepädagogik

Pferdepädagogik ist bei Kindern und Jugendlichen sehr wertvoll, da diese Therapieform viel Freude bereitet, was einen positiven Effekt auf Durchführbarkeit, Erfolg und emotionales Wohlbefinden hat. Psychologin und Reittherapeutin Dr. Lea Höfel führt die Therapie mit ihren Ponys Smoky und Molli ein- bis zweimal wöchentlich mit jeweils bis zu 4 Patienten durch.

Dabei geht es um die erlebnisorientierte Arbeit mit den Pferden – die Patienten vergessen meist für eine Zeit ihre Krankheit und die Schmerzen. Der Fokus liegt auf Bewegung, neuen Sinneserfahrungen und Freude am Ausprobieren. Die Patienten pflegen gemeinsam die Pferde, üben „Pferdeflüstern“ und gehen mit ihnen spazieren. Da das Angebot vom psychologischen Dienst durchgeführt wird, hat die Beobachtung von Kommunikation, Beziehungsarbeit und psychischer Stabilität einen hohen Stellenwert. Die Patienten erleben im Umgang mit den Pferden viele emotionale Momente, was sich unbewusst positiv auf alle Ebenen der Schmerzwahrnehmung und Krankheitsbewältigung auswirkt.

Die Therapie ist eingebunden in das multimodale und interdisziplinäre Behandlungskonzept, sodass einzelne Aspekte aufgegriffen und in diesem emotional ansprechenden Rahmen vertieft werden können.