19.09.2016

Examen bestanden - Start ins Berufsleben

20 Absolventen der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege und Krankenpflege Garmisch-Partenkirchen feiern erfolgreich ihr Examen


Kinderkrankenpflege:Hilal Cetin, Jessica Eibl, Bettina Hackl, Sandra Huber, Marie Kunnig, Stefanie Resenberger // Gesundheits- und Krankenpflege: Jacob Clauß, Vera Domogalla, Linda Doser, Patricia Durdjak, Kathrin Fuchs, Karin Hager, Andreas Jocher, Daniela Koch, Tobias Neumeyer, Sarah Ostler, Margarete Scharlipp, Laura Sikora, Sabrina Triebler, Tewes Wilgeroth / Gesundheits- und

Erstmal durchatmen und freuen - das können jetzt die 17 jungen Frauen und 3 Männer, die an der Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege Garmisch-Partenkirchen (Trägerkooperation: Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie und Klinikum GAP) ihr staatliches Examen zum Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger bestanden haben. 3 Absolventen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen werden vom Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie übernommen.

„Wochenlang hatten sie dem Termin entgegengefiebert und eifrig den Wissensstoff gelernt. Hinter den Schülerinnen und Schülern liegen drei intensive Ausbildungsjahre in Theorie und Praxis. Sie haben alles gelernt, was zur Patientenpflege dazugehört. Neben der klassischen Pflegeausbildung spielt auch die Vermittlung von fachübergreifenden Fähigkeiten wie Kommunikation und Organisation eine wesentliche Rolle, um im herausfordernden Berufsalltag zufriedenstellende Lösungen für Patienten, Angehörige und Kollegen finden zu können“, erklärt Schulleiterin Lydia Edelmann-Füg.

„Erfahrene Lehrkräfte für Pflege sowie Pflegepädagogen mit Studienabschluss sorgen für eine effiziente und qualitativ hochwertige Ausbildung. Zusätzlich gestaltet ein Team aus Ärzten, Praxisanleitern und Dozenten den theoretischen und praktischen Unterricht. Das garantiert eine umfassende Ausbildung auf hohem Niveau und bereitet die Auszubildenden auf ihre verantwortungsvolle, interessante und vielseitige Tätigkeit vor“, fügt die Schulleiterin hinzu.

„In der Ausbildung wird viel Wert auf eine enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis gelegt. Von großer Bedeutung ist ein ständiger Austausch zwischen Dozenten, Praxisanleitern und erfahrenen Pflegekräften“, ergänzt Schwester Dorothea Herz, Pflegedienstleitung des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie.

„Die 2.100 Theorie- und 2.500 Praxisstunden beschränken sich nicht nur auf die reine Wissensvermittlung, sondern beinhalten vor allem die Demonstration und Einübung zahlreicher Handlungsabläufe aus der praktischen Pflege. Ganz wichtig ist natürlich auch, stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse und Sorgen der Patienten zu haben. Denn nur so können sie mit dem nötigen Verständnis und unter Miteinbeziehung der Bezugspersonen die Patienten kompetent pflegen, unterstützen und auf ihrem Weg begleiten“, sagt Manuela Meiler, Pflegedirektorin des Klinikums.

„Nach ihrer Ausbildung wartet nun ein interessantes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld auf die examinierten Pflegekräfte. Außerdem bieten sich vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Fort- und Weiterbildung, Spezialisierungen und verschiedener Studiengänge. All dies wird von unseren Kliniken unterstützt“, so Prof. Dr. Johannes-Peter Haas, Chefarzt des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie und Bernward Schröter, Geschäftsführer des Klinikums GAP.

Seit über 25 Jahren bilden die beiden Kliniken ihren eigenen Nachwuchs selbst aus. Die Berufsfachschule in Garmisch-Partenkirchen verfügt insgesamt über rund 90 Ausbildungs-plätze. Für jedes der drei Ausbildungsjahre stehen 30 Plätze zur Verfügung.