Seite 8-9 - Jubilaeumsbroschuere 2012 DZKJR - SPZ

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1965
1970
1975
1980
Diakon Karl Kopp
Wichtige wissenschaftliche Tagungen
Regelmäßige jährliche Fortführung des Symposiums für Kinderrheumatologie (zuvor halbjährlich)
1981: 30. Jahrestag „Süddeutsche Kinderärzte“ (Hauptthema „Kinderrheumatologie“)
1993: Organisation der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie gemeinsam mit der
Rheumaklinik Oberammergau (CA Dr. H.J. Albrecht)
Thema: „Kinder- und Erwachsenen-Rheumatologie im Vergleich“
1994: Deutsche Kinderrheumatologen AG
Europäische Ebene:
1983: Europäische Rheumatologen als „Eular Standing Committee of Paediatric Rheumatology“
(ca. 30 Teilnehmer)
1997: „European Conference of Paediatric Rheumatology“ mit KG und AG Deutsche Kinderrheumatologen
(ca. 450 Teilnehmer!)
seit 1999: PRES (Paediatric Rheumatology European Society)
„Krankengymnasten“ direkt auf der Station, sehr familiäre Atmosphä-
re, Elternberatung von pflegerischer Seite wie z. B. Wickelanwendung
und Soziales. Beinextensionen, „Druckhände“, Quengelschienen,
„Bauernfänger“ finden bis ca. 1980er Jahre Anwendung.
Besuchszeiten und Mittagszeiten werden erweitert.
Soziale und pädagogische Therapie
Schule für Kranke
Pflegerische Therapie
Verwaltung
Physikalische Therapie
Ärztliche Therapie
Privatdozent Dr. Gert Kölle
Dr. Lore Sänger
Prof. Hans Truckenbrodt
1974
1974
25-jähriges Dienstjubiläum CA
Dr. Kölle und Dr. Beyer
1974
Stockdorfer Schwestern - Sr. Ingrid und Sr. Judith
Werktagstracht und Sonntagstracht mit Herrn Dr. Schairer
1966
Verein „Hilfe für das rheumakranke Kind e.V.“
Vereinsgründung durch Hans Werner von Bülow
G R Ü N D U N G S P H A S E
Sr. Waltraud Ederhof
Carola von Altenbockum
1970 Einweihung Neubau
Zeit der „Aus- & Aufbauphase“:
Erweiterung und Öffnung nach außen,
Etablierung und Weiterent-
wicklung „Multimodales Konzept“
1973
Zunehmender Einsatz von
Gelenkinjektionen
Liegezeit im Durchschnitt 80 Tage!
Grundsätzliches Ziel der Therapie ist die Bewegungserweiterung!
Soziales: die Eltern wurden zunehmend im Turnsaal als Co-Therapeuten einbezogen.
Seit ca.1980 fand eine vermehrte kinderfreundliche Gestaltung des Turnsaals statt
und die Anschaffung von Spielzeug, das therapeutisch eingesetzt werden kann, wurde
gefördert (Finanzierung mit Hilfe des Lions-Clubs Mittenwald bzw. des Vereins „Hilfe
für das rheumakranke Kind e.V.“).
Behandlung: Druckhände, Quengelschienen, Fersensitz, Züge mit Gewichten. Erst
später wird versucht, die Kinder unterhalb der Schmerzgrenze zu behandeln – ein
damals eher unübliches Konzept. Die Kinder kommen von da an zunehmend gerne zur
Behandlung in den Turnsaal. Unter Befürwortung von Prof. Truckenbrodt und mit der
Erkenntnis der Bedeutsamkeit von Krankengymnastik entstehen in der Therapie mehr
Arbeitsstellen. 1978 werden 3 Krankengymnastinnen angestellt.
Grundkenntnisse der Biomechanik und der Behandlung im Schlingenkäfig (Anfang
1980er Jahre: Förderung durch Prof. Seyfried, Polen) sowie Erkenntnisse der Neuro-
physiologie / Neuropathologie fließen in die Behandlungsmethoden mit ein.
Engagement der „Gesellschaft medizinischer Assistenzberufe für Rheumatologie e.V.“
Es wurden spezielle Fortbildungen entwickelt, 1983 finden erste Vorträge statt, 1984
gibt es bereits 7 Krankengymnasten (stationsbezogen).
Durch Beobachtung lernten die Krankengymnasten, dass Kinder andere Gelenksfehl-
stellungen als Erwachsene entwickeln.
1979
Kinderkardiologie und Neu-/Frühgeborenen-
abholdienst mit Intensivstation
1980
Gründung des Bundesarbeits-
kreises Eltern rheumakranker
Kinder der Deutschen Rheu-
ma-Liga. Diplom-Psychologe
Karl-Heinz-Henze startet sein
Forschungsprojekt
Prof. Hans Truckenbrodt
Eine Lehrerin
Diakon Karl Kopp
Visite mit Frau Prof. Elisabeth Stoeber
Pflege
Dr. Lore Sänger
1971
die neuen Rheumastationen sind fertig!
Entwicklungen
Ab 1980 „neue Wege“ von Bio- und Pathomechanik
zur Neurophysiologie und Neuropathologie.
1978
Dr. Lore Sänger übernimmt die kom-
missarische Leitung (Allgemeinpädiatrie
mit Neugeborenenstation: Oberarzt Dr.
Lothar Schuchmann).
Der Oberarzt Dr. Schuchmann (1974-1984)
hat zusammen mit Herrn Prof. Truckenbrodt
die Neugeborenen-Intensivstation und den
Neugeborenen-Abholdienst aufgebaut.