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morbus still, es gibt auch positive Verläufe


Autor Nachricht
Verfasst am: 13. 10. 2015 [22:43]
Lucymaus
Themenersteller
Dabei seit: 10.01.2015
Beiträge: 4
Hallo Zusammen, Guten Tag Frau Dr. Häffner,

nun ist es jetzt schon einige Monate her, dass ich über meinen an Morbus Still erkrankten Sohn berichtet habe. Da ja auf dieser Seite primär über schwere rheumatische Verläufe , Akutzustände etc. berichtet wird bzw. Fragen dazu gestellt werden, möchte ich nun einmal Mut machen und über die positive Krankheitsentwicklung meines Filius berichten :
Nachdem mein Sohn im Dezember 2014 die Diagnose Morbus Still erhalten hat, bekam er bis zum April 2015 insgesamt 5 Cortisonstosstherapien über jeweils drei Tage. Er nahm zusätzlich für ein paar Wochen Cortison oral ein. Seit Januar bekommt er zudem MTX 12,5 mg 1mal pro Woche gespritzt. Geplant waren eigentlich 6 Cortisonstöße, jedoch der letzte wurde weggelassen, da er nicht mehr nötig war. Das Fieber verschwand noch im Dezember und kam auch nicht mehr wieder. Die Blutwerte, bei Diagnosestellung katastrophal, sind seit Januar komplett in der Norm, keine Gelenkbeschwerden, kein Ausschlag- nichts mehr. Ich habe hier einen zufriedenen kleinen Mann, der sehr gut auf die Medikamente angesprochen hat. Das MTX wird vorsichtshalber noch gegeben, aber im Dezember wird dann auch damit Schluss sein. Zwei Möglichkeiten:: Entweder es ist alles überstanden oder Berg- und Talfahrt- es kommt irgendwann ein erneuter Schub, aber auch der ist bei einem positiven Morbus Still- Verlauf gut in den Griff zu bekommen.
Vielleicht konnte ich ja mit diesen Zeilen etwas Hoffnung machen.
Wir haben von verschiedener Seite erfahren, dass das Still-Syndrom tatsächlich auch bei einem einzigen Schub bleiben kann, können denn wohl die Erfahrungen in Ihrer Klinik dieses bestätigen?
Vielen Dank

Lucymaus
Verfasst am: 26. 10. 2015 [17:11]
Haefner
Dr. Renate Häfner
Dabei seit: 05.10.2005
Beiträge: 893
Ganz herzlichen Dank auch für diese erfreuliche Mitteilung.
Ich wünsche der ganzen Familie weiterhin viel Glück
Mit den besten Grüßen
Dr. Renate Häfner