18.11.2017

Ironmanfinisher Koerfer spendet 620 Euro

Alexander Koerfer spendet für die Ironman-Hilfe-Kinderrheuma und unterstützt damit das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie


Ironman-Finisher Alexander Koerfer

Mit seiner Teilnahme bei dem diesjährigen Ironman in Hamburg hatte sich Alexander Koerfer ein großes Ziel vorgenommen. Die Schwimm-Lauf- und Radstrecke war zugleich der Spendenlauf zur Unterstützung der "Ironman-Hilfe-Kinderrheuma". Gesagt getan! Nach erfolgreicher Teilnahme in der Hansestadt konnte der Triathlon-Finisher 620 Euro für das Projekt "Ironman-Hilfe-Kinderrheuma" überweisen. Durch dieses Projekt wird das Bewegungsanalyselabor des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendrheumatologie unterstützt.

3D-Bewegungsanalyse
Die 3D-Bewegungsanalyse an Europas größter Kinderrheuma-Fachklinik ist derzeit das einzige Labor in Deutschland, das sich speziell der 3-dimensionalen Erforschung funktioneller Bewegungen von Patienten mit JIA widmet. Über 800 Bewegungsanalysen an Rheumapatienten wurden bisher durchgeführt. Die hier gewonnenen Daten dienen zur individuellen Diagnostik, als Basis zur allgemeinen Therapieplanung, für die Entwicklung gezielter Sport-und Fitnessprogramme sowie für wissenschaftliche Analysen.

Das zugrunde liegende Ziel jedes dieser Arbeitsbereiche ist, die Funktionalität rheumakranker Kinder und Jugendlicher weiter zu verbessern und die Alltagsbeschwerden zu minimieren.

Kinderrheuma
Kindliches Rheuma ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung, die medizinisch als „juvenile idiopathische Arthritis“ (JIA) bezeichnet wird. Die entzündeten Gelenke verursachen den Kindern Schmerzen, so dass es zu Schonhaltungen kommt. Außerdem verändern sich die Gelenksflächen und –kapseln und damit die Gelenksbeweglichkeit. Das muskuläre Kräfteverhältnis an den betroffenen Gelenken verändert sich. Bei Kindern bilden sich in kurzer Zeit Fehlstellungen aus. Diese können auch weiter bestehen, wenn die Gelenkentzündungen durch eine erfolgreiche medizinische Behandlung ausgeheilt sind. Deshalb ist neben der fachgerechten Behandlung mit Medikamenten auch eine Behandlung durch Krankengymnastik und Ergotherapie sehr wichtig.